Die Küchenmaschine passt in den Küchenschrank – aber leider nur ganz knapp.
Der Schrank ist so ausgelegt, dass für jeden Einlegeboden jeweils drei Löcher zur Höhenverstellung vorhanden sind.
In der untersten Einstellung passt die Maschine gerade so hinein. Beim Herausnehmen und Verstauen wird das auf Dauer aber ziemlich mühselig.
Auf einen Einlegeboden wollten wir ebenfalls nicht verzichten. Am einfachsten wäre es also, wenn es etwa 3 cm weiter unten noch eine zusätzliche Position gäbe.
Ich musste daher in allen vier Ecken des bereits montierten Korpus ein zusätzliches Loch bohren – und die sollten natürlich möglichst alle exakt auf derselben Höhe liegen.
Also schnell ein paar Maße genommen und eine Bohrhilfe konstruiert.
Die Bohrhilfe hat zwei kegelförmige Aufnahmen, die in die vorhandenen Löcher der Lochleiste gesteckt werden. Im Abstand von 3 cm befindet sich ein zylindrisches Loch, durch das mit einem 5-mm-Bohrer gebohrt werden kann.
Ursprünglich wollte ich die Bohrschablone recht dünn gestalten. Dann entschloss ich mich aber dazu, sie auf 10 mm aufzudicken. So dient sie gleichzeitig als Führung für den Bohrer und hilft dabei, das Loch möglichst rechtwinklig zu bohren.
Fehlt nur noch ein Tiefenanschlag, damit ich nicht versehentlich durch die gesamte Schrankwand bohre. Einen passenden habe ich auf MakerWorld gefunden und für den 5-mm-Bohrer ausgedruckt. Die benötigte Schraube und Mutter hatte ich bereits da.

Die Küchenmaschine hat nun ausreichend Platz und lässt sich problemlos ein- und ausräumen.
